Winde eingebaut.

Ihr wollt uns an euren Umbauten o.ä. teilhaben lassen??
... dann hier rein damit!

Re: Winde eingebaut.

Beitragvon Toxic » Sa, 11 Feb 2017, 15:56

Norbert hat geschrieben: da ich ein paar Sachen an meinem Rahmen nochmal mache, die mir nicht mehr gefallen...


:D :D :D

Du wirst (auch) nie fertig...

=D>

Gruß,
Andreas
"Es ist ein dreckiges Hobby, aber irgendwer muss es ja machen!"
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Re: Winde eingebaut.

Beitragvon Norbert » So, 12 Feb 2017, 22:06

Toxic hat geschrieben: ...Du wirst (auch) nie fertig...


Hi Andreas,

ja: wir liefern uns ein Elefantenrennen :-)

Viele Grüße,

Norbert
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Re: Winde eingebaut.

Beitragvon ohu » Sa, 25 Feb 2017, 19:54

Hallo Norbert,

sorry, hab deine Fragen übersehen.

- Wo würdet Ihr den Rahmen unbedingt verstärken?


Das hängt ganz stark davon ab, welches Fahrwerkskonzept du hast und verfolgst und wie du dein Auto quälen willst.
An sich ist der Suzukirahmen schon ausreichend stabil für fast alle Einsätze mit seriennahen Fahrwerken, Beseitigung von Korrosionsschäden vorrausgesetzt. (Vorderes Rahmenquerrohr z.b.)

Als Schwachpunkte im Serienzustand haben sich bei uns die Anbindungen der Federanschläge an die Längsrohre gezeigt, an den vorderen hat es diese regelrecht ins Längsrohr reingedrück.
http://up.picr.de/2899576.jpg

Die rahmenfesten Blattfederaufnahmen hatten irgendwann Langlöcher - was aber auch an zu geringem Anzugsmoment der Blattfederschrauben lag (Gefühlswert, keine Feingewindeschrauben, ergo zu wenig Vorspannkraft, Rutschen der Verbindung, Kraftübertragung über Lochlaibung).


Rahmenquerträger fürs Getriebe ist auch so eine Sache, zum einen reißen die Schweißnähte:
http://up.picr.de/2440310.jpg

und man bleibt damit im Gelände auch gerne hängen, bzw. das Hutprofil faltets zusammen. Im Idealfall raus und etwas robuster designen.

Sonst sind die Verstärkungen eher flächig aufgebracht, um eben zu heftige Steifigkeitssprünge zu vermeiden. Von vorderer Federbeinanbindung bis zur hinteren eigentlich durchgehend, um zwischen diesen beiden Punkten mit starker Vertikallasteinleitung eben hohe Biegefestigkeit des Rahmens um die Y-Achse zu bekommen. Die Längslenkeraufnahmen sitzen entsprechend im Bereich der Verstärkungen.
Die sind recht massiv, um bei etwaigem Hängenbleiben nicht zu verbiegen, und bedürfen sinnvollerweise natürlich einer etwas festeren Anbindung. Diese Aufnahmen haben auch schon ordentliche Schrammen abbekommen.

Da wir auch mal LKWs rausziehen mit unserer Seilwinde, haben natürlich auch Verstärkungen im Kraftflussbereich Windenanbindung - hintere Bergepunkte (zum Sichern an Bäume) ihren Sinn und Zweck.

- Wo hättet Ihr Euch -im Nachhinein betrachtet- weniger Verstärkung am Rahmen gewünscht wg. Gewicht oder zu hohen Steifigkeitssprüngen?


Die Aufnahmen für Panhardstarb sind etwas massiv geworden. Ansonsten find ich es ganz okay, am Rahmen nicht zuviel Gewicht zu sparen, der wird schließlich nicht geschont.

Steifigkeitssprung haben wir nur an einer Stelle - rechts vorne ist der Rahmen um die Fahrgestellnummer ausgespart. Leider ist beim Crash 2016 der Rahmen auch gleich an dieser Stelle verbogen. Die Stoßstange ist auch etwas zu steif gewesen, die muss etwas mehr Energie durch Verformung abbauen können. Dummerweise trafen wir den Unfallgegner Pajero aber auch so geschickt, dass die Stoßstange nur in die relativ weiche Heckklappe einschlug, während das rechte Rahmenlängsrohr direkt auf die Pajerostoßstange aufkam... an sich ist die serienmäßige Stoßstange, die in Verbindung mit dem vorderen Rahmenquerrohr eine doppelte Blattfeder darstellt, ganz guter Schutz für die Längsrohre...
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Re: Winde eingebaut.

Beitragvon Norbert » Fr, 10 Mär 2017, 10:02

ohu hat geschrieben:sorry, hab deine Fragen übersehen.


Hallo Ohu,

kein Problem; ich war ohnehin noch mit Vorbereitung für den Rahmenumbau beschäftigt und dann im Urlaub. Vielen Dank für die umfangreiche Antwort.

Ich verwende an der Vorderachse die gleiche Aufhängung wie Dur mit Rover Radiusarm + Panhard.
Hinten habe ich die hintere Rover Aufhängung mit Längslenker unten + Dreickeslenker oben ähnlich der hinteren Achsaufhängung des Vitara. Am Querträger hinten, der den Dreieckslenker Rahmen-seitig führt, ist auch die Warn-Winde angeschraubt.
Verwendungszweck des Fahrzeugs sollen die üblichen Trophies sein; voraussgesetzt die gibt es noch wenn ich mal fertig bin :-)

Ich habe gesehen, dass ihr den Rahmen flächig mindestens an der Außenseite beplankt habt.
Daher nochmals ein paar kurze Fragen:
- Warum habt ihr seitlich und nicht nur oben und unten (= Zug- und Druckband bei Torsion um y-Achse) verstärkt?
- Wie habt Ihr aufgedickt? 3mm ST52?

Vielen Dank + viele Grüße,

Norbert
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Re: Winde eingebaut.

Beitragvon ohu » Sa, 25 Mär 2017, 12:02

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Re: Winde eingebaut.

Beitragvon muzmuzadi » Sa, 25 Mär 2017, 13:44

Hammerhart!!!!! :wink:
sebbo hat geschrieben:generell ist ein suzuki ein scheißhaus und nichts wert. jeder der geld dafür haben will macht dies mit betrügerischem vorsatz.
durch den tausch von geld gegen einen solchen scheißhaufen wirst du mitglied im suzuki offroad club und darfst dich offiziell als nicht ganz dicht bezeichnen :)
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Re: Winde eingebaut.

Beitragvon kolben » Sa, 25 Mär 2017, 21:44

Sehr Geil! =D>
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Re: Winde eingebaut.

Beitragvon OZ83 » So, 26 Mär 2017, 10:08

Haha DAS musste ich mir mal auf dem TV im Wohnzimmer ansehen (und Frauchen dann auch :twisted: )

Sehr schön. 8)
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Re: Winde eingebaut.

Beitragvon ohu » Fr, 21 Jul 2017, 21:59

Leider wurde es verletzungsbedingt nichts mit einer Breslauteilnahme dieses Jahr. :roll:

Aber am kommenden Donnerstag 27.07. fahren wir trotzdem nach Polen, wir nehmen am 24h Rennen der Gorm teil. 8)
Dafür wird das Auto eher in Richtung CC umgebaut - ohne Winde.
Momentan sieht es so aus:

Bild

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Und Montag-Mittwoch muss ich auch noch mal in die Arbeit.
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Re: Winde eingebaut.

Beitragvon ohu » Mo, 31 Jul 2017, 16:20

Bericht folgt!

Bild
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