Vier Tage durch die Westalpen

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Vier Tage durch die Westalpen

Beitragvon ollymann » So, 22 Dez 2013, 15:36

Hallo!
Ganz kurzentschlossen habe ich mich im September zusammen mit meinem Bruder auf den Weg in die Westalpen gemacht.
Da ich einem Freund beim Umzug helfen musste, hatten wir auch nicht viel Zeit.
Aber ich finde wir haben das beste daraus gemacht.

Seht selbst:




Sonntag 1.09.2013
Als Einstieg in die Alpen hatte ich den "Großen St. Berhard" ausgewählt, eigendlich nur weil ich da immer mal wieder hin wollte. Vor ungefähr 25 Jahren bin ich mal mit dem Motorrad drüber gefahren, und das hatte mir damals richtig gut gefallen.
Am frühen Nachmittag hatten wir den Genfer See erreicht, haben die Autobahn bei Martigny verlassen, und jetzt konnte unsere Alpentour beginnen.

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Das war wirklich eine tolle Anreise. Bei Morgex haben wir dann einen Campingplatz mit Blick auf das Mont Blanc Massiv gefunden, und uns dann noch mit einem frisch gezapften italienischen Bier belohnt.

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Montag 2.09. 2013
Wir haben unsere Tour um 9 Uhr morgends fortgesetzt. Es ging auf die SS26 Richtung Bourg-Saint-Maurice.
Den Mont Blanc war in der Morgensonnte ganz toll zu sehen. Nahe der franz. Grenze hatte sich die Landschaft dann wieder völlig geändert, traumhaft schön.

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Auf der Abfahrt ins Tal kannte das Navi eine Abkürzung über eine ganz schmale Straße. Eine ganze Stunde lang dachte ich wir währen falsch, aber irgendwann haben wir dann doch die D902 erreicht.

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Bei schönstem Wetter ging es dann rauf auf den Col d`Iseran. Die Aussicht war gewaltig.

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Jetzt war`s auch nicht mehr weit zum Lac Monte Cenis. "Was hatten wir da vor zwei Jahren für tolle Abenteuer erlebt".
Wir sind auch dieses mal wieder die Rückseite entlang gefahren, und die ersten Kilometer auf Schotter gefahren.

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Wenn man dann auf der linken Seite die Festung auf dem 1. Bild passiert, noch bevor man die Staumauer sieht zweigt rechts ein Schotterweg ab, mit einem alten Hinweisschild auf dem steht " Lac Roterei, Bard Cenisio". Dies sollte dann unser erstes Abenteuer werden. Die "Route Roterei"!

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Von der Strecke waren wir alle ganz schön beeindruckt, der LJ auch.
Schotter sollte es dann dem Tag dann doch nicht mehr sein, und da es noch sehr früh war, haben wir unsere Tour bis nach Embrun fortgesetzt. Vom Campingplatz aus konnten wir sehen was uns am nechsten Tag erwartet.

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Dienstag 3.09. 2013
Wir sind so gegen 9 Uhr früh los.
Von Embrun fährt man auf der D39 Richtung La Chalp. Bis zu dem kleinen Ort ist die Straße noch geteert, wenige Kilometer später wird sie zu einem gut befahbaren Schottersträßchen. Zuerst noch bewaldet, später nur noch Wiesen, bis dann die Vegetation völlig aufhört, dann erreicht man den "Tunnel Du Parpaillon".

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Im Tunnel ist es lausig.
Aber am anderen Ende angekommen, sind wir wieder mit einen unglaublichen Aussicht belohnt worden. Also wirklich, wir waren schwer beeindruckt.

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Die Strecke wieder nach unten war auch richtig gut zu fahren. Unten angekommen war dann an einer kleinen Kapelle die richtige Zeit für eine Mittagspause.

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Gestärkt ging es jetzt weiter ins Tal, und danach auf einer sehr schönen Strecke Richtung Borgo San Dalmazzo.

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Bei Limone haben wir dann nachmittgs einen Campingplatz aufgesucht.Wir haben die Zelte aufgebaut, den Anhänger abgehängt, und uns auf den Weg zum "Alten Tende Paß" und zum "Fort Zentral" gemacht. Das Fort Zentral in der Abendsonne, das war ganz toll. Wir haben es genossen bis die Sonne hinten den Bergen verschwand.

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Mittwoch 4.09.2013
Im Fort Zentral haben wir dann von anderen Offroader, die im Fort Ihre Zelte aufgeschlagen haben, erfahren das seid 2011 ein Teil des Ligurischen Grenzkamms für Geländewagen gesperrt ist. So haben wir uns für den Einstieg auf den "Ligurischen Grenzkamm"bei La Brigue entschieden.

Im Ort La Brigue hält man sich zunechst Richtung Morignole. Etwa zwei Kilometer hinter dem Ort biegt man dann dann rechts ab zur Kapelle Notre Dame des Fontanes. Direkt neben der Kapelle beginnt die Auffahrt zum Ligurischen Grenzkamm. Nach einer guten Stunde kommt man raus aus den Wäldern und erreicht eine Kreuzung mit alten Holzschildern die die Richtung weisen nach Ventimiglia, Monesi und Triora. Jetzt hat man den Ligurischen Grenzkamm erreicht.

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Wir sind bis zum Fahrverbot durchgekommen, von da aus ging ein Weg ab Richtung Umeg. Sechs Stunden haben wir uns da oben aufgehalten. Das war wirklich eine großartige Tagestour mit großartigem Panorama.
Zwei Stunden später haben wir dann die Mittelmeerküste erreicht. Wir sind beide schwer beeindruckt!

Gruß Dieter

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Zuletzt geändert von ollymann am Mo, 23 Dez 2013, 1:19, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon black-shogun » So, 22 Dez 2013, 17:29

Hallo Dieter,

ein sehr schöner Reisebericht und richtig tolle Bilder! :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:
Da bekommt man richtig Lust selbst die Sachen zu packen und loszufahren ::will:: :wheel: - schade, dass gerade Winter ist :aiwebs_003

Grüße
Jörg
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Beitragvon kolben » So, 22 Dez 2013, 17:58

::danke::
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Beitragvon KleinerEisbaer » So, 22 Dez 2013, 18:02

Weiss gar nicht was ich besser finde, das LJ-Gespann oder die Landschafts-Fotos :up:
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Beitragvon SJ413Phil » Do, 26 Dez 2013, 13:49

Wahnsinnige Bilder! Ein wirklich toller Bericht. Das beflügelt wieder im Denzel zu schmöckern. Wie viel Kilometer waren es dann am Ende der Reise? Irgendwelche Probleme mit dem Hängerchen auf den Pisten oder mit gar mit dem Auto?
Gruß Philipp
SJ413Phil
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re

Beitragvon Mev » Do, 26 Dez 2013, 15:34

Tolle sache...

Wie viele Km habt ihr gemacht auf der Tour?
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Man kann ein Auto nicht wie ein menschliches Wesen behandeln - ein Auto braucht Liebe

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Beitragvon traildriver » Fr, 27 Dez 2013, 12:44

KleinerEisbaer hat geschrieben:Weiss gar nicht was ich besser finde, das LJ-Gespann oder die Landschafts-Fotos :up:


:thumbsup: ::meinung::
Ich weiss wie Erde schmeckt!
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Beitragvon ollymann » Fr, 27 Dez 2013, 15:38

Ich muß gestehen ich hab nicht auf den Tacho gesehen, es sollten aber ca. 2700 Kilometer gewesen sein.

Der LJ hat nicht einmal gemuckt, lief wie ein Uhrwerk. Auf dem Rückweg hab ich dann allerdings ein größeres Lenkspiel bemerkt. Einer der Spurstangenköpfe hat Spiel.
Der Anhänger! Als auf der Route Roterei diese großen Brocken im Weg gelegen haben, hab ich gedacht ich krieg den Hänger da nicht heile drüber, ging aber doch irgendwie. So bequem das mit dem Anhänger auch war, das klappern vom Deckel hat auf den Schotterpisten doch ganz schön genervt. Und garnicht auszudenken wenn mal jemand entgegen gekommen wäre.

Gruß Dieter
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Beitragvon ThunderStruck » Mo, 03 Feb 2014, 19:59

Absolut beeindruckte Tour und tolle Bilder!
Nicht zu vergessen der wunderschöne LJ!

SG
donnylowrider hat geschrieben:Wer freiwillig an den Kübeln rumschraubt hat eh kein Hirn mehr.....


Klick! --> Mein 87er SJ413

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Beitragvon porkyhunter » Di, 18 Feb 2014, 22:25

Ich kann mich den Aussagen meiner vorherigen Schreiber nur anschließen. Schönes Gespann und tolle Tour. Das bestärkt mich, meine Nordlandtour mit Samurai und Anhänger noch euforischer zu betreiben.
Bei den Bildern wird man fast neidisch.
Einfach super.
MfG Matthias
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