Mit Suzuki WagronR von München bis nach Tajikistan

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Mit Suzuki WagronR von München bis nach Tajikistan

Beitragvon nigges87 » Fr, 10 Mär 2017, 18:21

Ich bin neu hier und werde wohl einiges an Infos ziehen müssen um mein Vitara Projekt abzuschließen. Der Vitara soll genutzt werden um ein ähnliches Projekt wie hier beschrieben durchzuführen. Wenig geld, einfache Technik und weit fahren. Doch jetzt will ich euch als Gegenleistung für hoffentlich viele gute Tipps bezüglich des Vitaras etwas über meine Tour 2014 erzählen.

Ich hab im August 2014 mit meiner Freundin bei der Rallye Tajik teilgenommen. Das ist eine Charity Rallye welche in München Startet und hoffentlich bis nach Tajikistan reicht. Die Autos durften damals nur unter 1000ccm haben was natürlich schon eine Herausforderung ist aber wie gesagt, mit nem Landrover Defender kann das jeder.

Hier nun ein paar Bilder der Reise, habe auch einen ausführlichen bericht in Tagebuchform. Ggf reiche ich diesen bei bedarf nach.

Die vorbereitungen begannen mit dem Kauf eines passenden Kleinwagens, er sollte nicht zu teuer sein da er in Tajikistan für einen guten zweck versteigert wird. Unsere Wahl fiel auf einen Suzuki wagon R+
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Dieser musste nun nur noch neue Schweller eingeschweisst bekommen und war dann wieder fit für den Tüv
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Hier der erste Feldtest der ausrüstung auf dem Därr Globetrotter treffen 2014
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Wir hatten auch ein Fotoshooting für die Lokalpresse
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Den start und die ersten meter in deutschland, Ungarn usw erspare ich euch hier, los geht es mit einer kleine Kapelle in Georgien welche wirklich sehr schön wirkte
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Abends waren wir (4 Teams, 10 Personen ) bei einem Georgischen festmahl eingeladen. Wahnsinnig gutes essen und soviel Wein bis man rückwärts von der Bank fällt
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Hier wurden auch erste Reparaturen an den Fahrzeugen unternommen. Bei unserer Kartoffel hat sich der unterfahrschut für den Tank gelöst.
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Georgische Mutties bei der Arbeit
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Kaum in Russland angekommen hat es fürchterlich geregnet
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Doch abends haben wir einen schön abgelegenen Platz zum Zelten gefunden und wurden durch einen extraklasse Sonnenuntergang belohnt.
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Unser Zeltplatz am nächsten Morgen
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Feldwege in russland :grins:
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In kasachstan wurden die Straßen schlagartig schlechter. Hier einer der wenigen momente in denen wir auf der Straße Fahren konnten
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Ein Friedhof neben der Straße, in der Abendsonne recht schön anzusehen
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Wir bei der Fahrt
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In kasachstan ging es nur abseits der Piste richtig zu fahren, für die 800km hatten wir 2 tage eingerechnet. Effektiv waren wir 8 Tage in der Kasachischen Steppe unterwegs
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Immernoch unterwegs
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Manchmal war der Sand dann doch zu Weich und wir fuhren uns Fest.
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Kurze Verschnaufpause
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Endlich sind wir in Kirgistan angekommen, darauf hatten wir uns am meisten gefreut und wir wurden wahrlich nicht enttäuscht !! so ein super land ! die staßen sind auch gut, abgesehen vom Pamir Highway der ist etwas eigen :)
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Hier die Landschaft, morgens um 5 bei Sonnenaufgang. Wahnsinn !
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Eine Jurte
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Ein großes Tor, wo es hinführt oder was da steht entzieht sich leider meiner Kentniss
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wir haben oft Pausen gemacht um die Natur zu Geniesen und einen Tee zu kochen. Tee mit Kirgisischen Hochland Honig. Ein Traum
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Der Höchste Punkt unserer Reise. Die Grenze zu Tajikistan
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Kaum haben wir die Grenze zu Tajikistan und den Höchsten Punkt der Reise überwunden haben wir uns einen Schlafplatz direkt a Karakul see ausgesucht. Die Nacht war hart da viele von uns nit der Höhenkrankheit zu kämpfen hatten.
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Aussicht am Morgen
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Noch mehr Landschaft
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Und nochmal Landschaft, insgesamt hab ich etliche Gigabyte Landschaftsbilder. Awesome
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Fotografie im Pamir
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Nochmehr Fotos, diese haben wir für unseren Sponsor Carinthia gemacht. es ging dabei um die Jacken
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Widderschädel
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Ein Spuch, ich kann ihn nicht Lesen
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Afghanistan im Sonnenuntergang
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Reparatur an einem der Fahrzeuge, da ist der Auspuff abgerissen
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Afghanistan bei Tag, ganz anders als es in den Medien verkauft wird.
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Landschaft im Pamir
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Nach unzähligen aufsetzern ist gegen ende unser Benzintank leck geschlagen und bei längeren Stops mussten wir etwas unterstellen um den Sprit aufzufangen. Das ist die Ausbeute von 3 Stunden. Der tank hat durch einbeulungen knapp 30% seines Volumens verloren.
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Tajikische Männer welche uns zum Picknich einluden, wir hatten einen schönen Tag mit viel Vodka ohne das wir nur ein einziges wort miteinander reden konnten. Zeichensprache war angesagt
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Der Iskanderkul See, wahrlich einer der schönsten Orte die ich je besucht habe.
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Tajikische Kids mit ihrem Esel
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Der morgentliche Tee durfte bei den Temparaturen ( nachts 5 C° ) natürlich nicht fehlen. Bild irgendwo aufgenommen im Fenn Gebirge, Nord Tajijkistan
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Zum Abschluss nochmal der Iskanderkul
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Ich musste hier natürlich etliche Bilder, Länder und Situationen auslassen um auf ein Gesundes Maß an Bildern zu kommen aber ich werde wohl noch einen Video aus den knapp 200GB Videomaterial zusammenscheiden.
Ich hoffe euch gefallen die Bilder, wenn ihr Fragen habt fragt, fragt einfach.

Gruß Nic
nigges87
Hallo, bin neu hier!
 
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Re: Mit Suzuki WagronR von München bis nach Tajikistan

Beitragvon Schacko » Fr, 10 Mär 2017, 18:58

ein wirklich sehr schöner reisebericht =D>
Wie lange kann ein Mensch an einem Suzuki schrauben bis er vollkommen Wahnsinnig wird?
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Re: Mit Suzuki WagronR von München bis nach Tajikistan

Beitragvon Geronzen » Fr, 10 Mär 2017, 19:07

Tolle Bilder :!: :!: :!:
Gruß aus der Lüneburger Heide

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FAQ: http://suzuki-offroad.net/viewtopic.php?f=9&t=33453
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Re: Mit Suzuki WagronR von München bis nach Tajikistan

Beitragvon 4x4orca » Fr, 10 Mär 2017, 21:03

Auto dort gelassen?
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Re: Mit Suzuki WagronR von München bis nach Tajikistan

Beitragvon Schacko » Fr, 10 Mär 2017, 22:28

mir gefällt das grundprinzip dieser Tajik rally.

alte karre mit wenig hubraum und komfort billig gekauft und flott gemacht.
ab auf reise damit und was unterwegs kaputt geht wird mit panzertape geflickt :-D

mir kommen da immer direkt die alten Top Gear Specials in den sinn :-D

lese aber grade das die regeln geändert wurden.
http://adventure-manufactory.com/de/taj ... y/vehicles
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Re: Mit Suzuki WagronR von München bis nach Tajikistan

Beitragvon nigges87 » Sa, 11 Mär 2017, 2:05

ja das auto wird vorort in Tajikistan versteigert und der erlös wird gespendet. Unser WagronR hat glaub knapp 750 euro gebracht. Beide Federn waren gebrochen, der Unterfahrschutz zu 50% abgerissen ( sind teilweise in schlaglöchern so groß wie Badewannen eingeschlagen wie ne Bombe). Tank war undicht. Scheibe Gesprungen. Der Dachträger ist komplett abgerissen und wir haben mit der Axt und nem körner Löcher ins Dach gemacht und den Träger direkt durch das Blech vom Dach geschraubt.

alles in Allem ein mords abenteuer.
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Re: Mit Suzuki WagronR von München bis nach Tajikistan

Beitragvon henri_sj » Mi, 29 Mär 2017, 9:49

Hallo,
sehr schöner Reisebericht und tolle Bilder !!
- zum Graffiti: meine Kollegin hat es netterweise übersetzt: " Es gibt nichts Besseres als Unabhängigkeit ".

Gruß
henri_sj
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Re: Mit Suzuki WagronR von München bis nach Tajikistan

Beitragvon traildriver » Di, 04 Jul 2017, 20:14

Einfach toll! Und mehr offroad als so mancher SJ in seinem Leben zu befahren bekommt! Obwohl sind ja eigentlich ales offizielle Straßen! :twisted:
Ich weiss wie Erde schmeckt!
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