Reisebericht: Italien Abruzzen - Gran Sasso/NGV 2017

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Reisebericht: Italien Abruzzen - Gran Sasso/NGV 2017

Beitragvon flojoe73 » So, 25 Jun 2017, 15:03

Hallo Forum,
ich war über die Pfingstferien in Italien (Marken) in der Nähe von Grottamare.
Von hier aus haben meine Freundin und ich eine zwei Tagestour in den Nationalpark Gran Sasso (Abruzzen) gemacht - ein gewaltiges Bergmassiv in den Abruzzen mit einzigartiger Fauna und Flora.
Das GoogleEarth Auto ist (dankenswerter- und erstaunlicherweise) auf allen asphaltierten Straßen unterwegs gewesen und hat
mir die Routenplanung ungemein erleichtert. Das Gebiet ist durchzogen von unzähligen unbefestigten Straßen und befahrbaren Pfaden.

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Die gröbsten Schäden des Winters waren schon beseitigt. Wir sind an zahlreichen Lawinenabgängen vorbeigekommen - im letzten Winter hatte es sehr viel Schnee . Die Leitplanken hingen oft noch weit abseits in der Botanik.
Stämme die auf die Straße/Wege ragten waren zum Glück schon abgeschnitten bzw umfahrbar. Eine Kettensäge hätte ich auch nicht dabei gehabt.
Angefixt von der ersten Off Road Einlage über den alten Steinbruch bis zur Cappella di San Vincenzo

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nahmen wir auch den Abzweig nach Acqua di San Franco… der Weg wurde immer schlechter, die Steine und Ausspülungen größer und größer, für den Vitara irgendwann nicht mehr befahrbar ohne größere Schäden in Kauf zu nehmen. Mit dem Samurai wäre es hier richtig interessant geworden.
Also vorsichtig und ganz langsam - auf der Stelle - gedreht und wieder zurück. (Leider keine Fotos)

Auf der SP86 waren wir kilometerlang alleine unterwegs. Das Warnschild, daß sie eigentlich gesperrt ist hatten wir ja vorher großräumig umfahren, so standen wir dann irgendwann vor einer massiven Schranke… just in diesem Moment kam ein uniformierter Fiat der italienischen Guardia Sonstnochwas auf der Gegenseite und hat uns die Umfahrmöglichkeit der Schranke gezeigt, schnelle Schätzung ob der Vitara durch die Pfosten passt, hat gepasst und gleich weiter. Natürlich mit Bedacht, die Sperrung war ja nicht ohne Grund.
Grund für die Sperrung waren wohl diese Überhänge an der Bergseite. Sonst ist uns nichts kritisches aufgefallen.

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Dazwischen immer wieder tolle Ausblicke.

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Vor Fonte Cerreto (L’Aquila) sind wir wieder runter von der Straße und durch den Wald.

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Das nächste Ziel war Calascio.

Endzeitstimmung und wilde Felsen.

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Herrliche Wege die sich durch das Grün schlängeln.

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Zwischendurch ein bisschen geposed.

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Dann für diesen Tag ein letzter Feldweg.

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Hier wurde Umberto Eccos ‘Der Name der Rose‘ gedreht.

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In der halb verfallenen Stadt direkt an der Burg haben wir dann im ‚Il Rifugio della Rocca‘ in einem alten Turm übernachtet und sehr gut zu Abend gegessen, ein Fuchs hat auch vorbei geschaut. Wölfe und Bären haben uns verschont.

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Nach dem Frühstück ging es dann auf dem direkten Weg weiter nach Ofena, Schotterpiste. Von dort weiter bis Villa Santa Lucia degli Abruzzi.

Ein Forstweg führte uns auf einen Bergkamm hinter dem die Adria beginnt.

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Immer wieder Lawienenabgänge

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Ein traumhafter Ausblick. Die Fotos können das gar nicht wiedergeben.

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Gipfelbier und dann heim in Richtung Pescara und Grottamare.

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Eine sehr schöne Tour (kein Schwierigkeitsgrad) in genialer Landschaft von 0 m bis ca. 1600 Höhenmeter.


Grottamare ->

Nerito (Teramo)
Fonte Cerreto (L’Aquila)
Calascio (L’Aquila)
Ofena (L’Aquila)
Villa Santa Lucia degli Abruzzi (L’Aquila)
Brittoli (Pescara)

-> Pescara -> Grottamare
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